Nach der Schulzeit am Salzburger Gymnasium wurde H. 1759 (bis zum Stimmbruch 1763) Kapellknabe (Diskantist) der HMK in Salzburg und wahrscheinlich Schüler von L. Mozart. Bereits 1767 ist H. wieder in Salzburger Hofdiensten zu finden; Ende 1768 begann er Violine bei den Kapellknaben zu unterrichten und L. Mozart während dessen zahlreichen Auslandsaufenthalten zu vertreten. Als Komponist zählt H. zu den fruchtbarsten Salzburger Komponisten nach M. Haydn und L. bzw. W. A. Mozart, wenngleich die Qualität der Werke unterschiedlich ist.
Werke
Messen, Offertorien, Hymnen; mehrere Tantum ergo, Te Deum; Symphonien, Konzerte, zahlreiche Serenaden, Kammermusik.
Literatur
- NGroveD 10 (2001)
- E. Hintermaier, Die Salzburger Hofkapelle von 1700 bis 1806, Diss. Salzburg 1972
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Hafeneder, Joseph“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d163 (abgerufen am )
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