H. war Schüler von D. Herz in Wilten bei Innsbruck. Er übernahm nach dessen Tod (1678) die Werkstatt, kaufte zunächst das halbe Haus und 1684 von Anton Franz Herz die andere Hälfte. Von H. sind außer einem Neubau für die Dreiheiligenkirche in Innsbruck (1681) bisher nur Reparaturarbeiten in Nord- und Südtirol nachweisbar, darunter Meran, Pfarrkirche (1677 und 1679). Sein Schüler J. C. Humpel heiratete H.s Witwe und übernahm die Werkstatt. Der Sohn Joh. Cyriak H. (1675–1731) wurde als Maler in der Steiermark bekannt.
Literatur
- H. Bruner in Tiroler Anzeiger 11.4.1936
Autor
- Matthias Reichling
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Matthias Reichling, Art. „Hackhofer, Johannes“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1c6 (abgerufen am )
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