Der Sohn eines Gastwirtes studierte 1901–05 Jus an der Univ. Wien (Promotion zum Dr. jur. am 20.5.1907) und absolvierte danach eine Karriere als Beamter in verschiedenen österreichischen Ministerien. 1927–31 Direktor-Stellvertreter der Musikakademie in Wien (der Posten wurde vom Unterrichtsministerium besetzt), seine Tätigkeit erstreckte sich „hauptsächlich auf die Führung und Leitung der administrativen Geschäfte“ der MAkad. Vermutlich Anfang der 1940er Jahre ließ er sich in Bizau nieder.
Ehrungen
- Kriegskreuz für Zivilverdienste zweiter Klasse 1917
- Sektionsrat 1919
- Ministerialrat 1921
Schriften
Literatur
- MGÖ 3 (1995)
- Neues Wr. Tagbl. 24.12.1921, 6
- [Linzer] Tages-Post 13.11.1911, 2, 24.5.1913, 3, 12.3.1919, 2
- Wr. Ztg. 26.4.1917, [1]
- Reichspost 20.2.1927, 11
- Taufbuch der Pfarre St. Augustin (Wien I) 1878–83, fol. 94
- Trauungsbuch der Pfarre Lichtental (Wien IX) 1918–19, fol. 49
- Mitt. Archiv Univ. Wien (6/2017)
- Mitt. Gemeindeamt Bizau (6/2017)
Autor:innen
- Uwe Harten
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
11.8.2017Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Monika Kornberger, Art. „Gurtner, Josef Rudolf Emmerich“ (11.8.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002ac84 (abgerufen am )
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