Wegen ihrer musikalischen Begabung wurde sie auf Vermittlung ihrer Verwandten Th. Brunsvick Schülerin von L. v. Beethoven und nahm daraufhin eine wichtige Stellung in dessen Leben ein. Beethoven widmete ihr seine Mondscheinsonate. Lange Zeit wurde sie mit der „unsterblichen Geliebten“ identifiziert. Seit 1803 mit R. W. Gallenberg verheiratet, mit dem sie nach Italien ging.
Literatur
- ÖBL 1 (1957)
- Czeike 2 (1993)
- H. Goldschmidt, Um die unsterbliche Geliebte 1977
- M.-E. Tellenbach, Beethoven und seine unsterbliche Geliebte 1983
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Guicciardi, Giulietta Gräfin“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cff2 (abgerufen am )
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