Spätestens 1705 als Mitglied der Hofmusik in Salzburg nachweisbar. Vermutlich Schüler von J. B. Samber, dessen Nachfolger als Domorganist in Salzburg er 1717 wurde. Lehrer am Kapellhaus. Gehörte zum „Salzburger Theoretikerkreis“, der aus Hof- und Dommusikern bestand.
Werke
Slg. lauretanischer Litaneien Corona stellarum duodecim 1710 (verschollen); Missa Sanctissimae Trinitatis 1712; Orgelversetten.
Schriften
- Fundamenta partiturae in compendio dato (1719–1805 in 6 unveränderten Auflagen)
Literatur
- NGroveD 10 (2001)
- Salzburger KulturL 1987
- MGG 5 (1956)
- Hintermaier 1972
- O. Wessely in Mitt. der Komm. für Mf. 10 (1957)
- H. Federhofer in Acta mus. 36 (1964)
- B. Kohlschütter in MozartJb 1978/79
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Gugl, Matthäus“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cff0 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

