Einer Kunstreiterfamilie entstammend, studierte er bei Pietro Hus. Er war 1826–27 und 1841–46 als Solotänzer in Wien tätig. G.s außerordentlicher Ruf als charismatischer Tänzervirtuose wurde einerseits durch seine Partnerschaft mit herausragenden Ballerinen der Zeit (in Wien mit F. Cerrito 1841), mehr noch durch seinen frühen Tod gesteigert, der endgültig seine Singularität in dem von Ballerinen dominierten Ballett der Zeit festschrieb. Zu den wichtigsten Wiener Rollen gehörte Theobald in der eigenen Choreographie von Der Feensee (M: Daniel François Esprit Auber, 1844).
Literatur
- I. Guest, The Romantic Ballet in England 1972
- I. Guest, The Romantic Ballet in Paris 1980
Autorin
- Gunhild Oberzaucher-Schüller
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Gunhild Oberzaucher-Schüller, Art. „Guerra, Antonio“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000209ba (abgerufen am )
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