Musikunterricht im Rahmen seiner Schullehrerausbildung in Villach; ab 1819 als Lehrer tätig; 1822 Schullehrer und Organist in Gurk; 1835 erster Organist in St. Veit/K. Von G. sind sowohl Fleiß und gutes Betragen als auch Trunkenheitsexzesse und Beschwerden über Unzuverlässigkeit beim Ausüben seiner Organistentätigkeit überliefert.
Werke
Singspiele (Der Wilddieb [T: I. Castelli]; Der Käfig [T: August v. Kotzebue]); Kirchenmusik (Messen, Offertorien); Chöre; Klavier- und Kammermusik; Myrtha (oder Ficidas), Arie für Canto Solo.
Literatur
- Wurzbach 5 (1859)
- Monatschrift für Theater und Musik 1855, 262f
- Archiv der Diözese Gurk (Handschrift 914; PA Gmünd „Musikalien, Handschriften“/Kt. 1; APA Stadtpfarre St. Veit/Glan/XIII/3/Kirchenmusik; Schulakten/Kt. 50)
Autorinnen
- Barbara Boisits
- Maria Streit
Letzte inhaltliche Änderung
9.11.2015Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Maria Streit, Art. „Gschwandl, Joseph“ (9.11.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cfde (abgerufen am )
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