Sohn österreichischer Klassik-Berufsmusiker, übersiedelte 1951 nach Kanada. Instrumentalausbildung: Cello, Blockflöte, Gitarre. Nach dem Highschoolabschluss 1964 kehrte G. nach Österreich zurück, wo er mit seiner Band Jack’s Angels zu einer der Leitfiguren der österreichischen Folkmusikszene (Folk) wurde und mit den Eigenkompositionen Train Station Blues und Catherine regionale Erfolge hatte. Kompositionen von G. – der auf Folkfestivals in ganz Europa auftrat – wurden auch von den Schmetterlingen und den Milestones aufgenommen. Bekannt wurde G. v. a. durch seine wöchentliche Radiosendung Folk mit Jack auf Ö3 (1971–74). Mitte der 1970er Jahre kehrte G. nach Toronto/CDN zurück, wo er sich mit seiner Band Chigo-Chigo auf multikulturelle Folkmusik für Kinder spezialisierte. G. ist auf zahlreichen Touren zu Kinderfestivals, Familienkonzerten, Erziehungskonferenzen u. a. Veranstaltungen sowie im Fernsehen (Treehouse TV) vertreten.
Ehrungen
- kanadischer Musikpreis JUNO 1992 u. 2000 sowie zahlr. weitere Auszeichnungen
Werke
Toronto 1970; J. G. 1972; Imaginary Window 1988; Waves of Wonder 1992; Sing & Dance 2000; Sing with Fred 2002; Coastlines 2006; Room To Move 2008; Hoppin’ Socks 2011 u. a.
Literatur
- D. Stracke in Kleine Zeitung 9.1.2000
- www.jackgrunsky.com
- de.wikipedia.org
- en.wikipedia.org (jeweils 11/2011)
- https://oe1.orf.at/artikel/647818/Jack-Grunsky (11/2019)
Autor
- Peter Stachel
Letzte inhaltliche Änderung
13.11.2019Empfohlene Zitierweise
Peter Stachel, Art. „Grunsky, Jack“ (13.11.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cfdb (abgerufen am )
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