Gruber, Ferry

* 28.9.1926 Wien. † 23.7.2004 München/D

Sänger (Tenor), Regisseur

Ausbildung an der Wiener MAkad. bei H. Swarowsky und H. Gallos. Zunächst als Chordirektor und Dirigent in Wien tätig, wandte er sich dann der Sängerlaufbahn zu. 1950 Debüt in Luzern/CH als Tamino in der Zauberflöte. Über Basel/CH kam er 1954 an die Bayerische Staatsoper in München, wo er dann am Gärtnerplatztheater eine Karriere als Operettensänger begann. 1962–64 Gastspiele an der Wiener Staatsoper, an der Volksoper Wien, an europäischen Opernhäusern und bei Festspielen. Wurde durch Rundfunk- und Fernsehauftritte bekannt und betätigt sich seit 1969 erfolgreich als Opern- und Operettenregisseur und erteilte privat Gesangsunterricht. Bis kurz vor seinem Tod trat er noch in kleinen Rollen auf. Zahlreiche Plattenaufnahmen u. a. bei Eurodisc, Electrola und EMI. Bekannt war G. vor allem für seine Buffo-Partien.

Ehrungen

  • bayrischer Kammersänger 1962

Werke

Auswahl: F. Lehár: Das Land des Lächelns (als Graf Gustav von Pottenstein/Gustl) und Die lustige Witwe (als Njegus), Carl Orff: Der Mond (als 3. Bursche), G. Puccini: Madame Butterfly (als Goro), J. Strauss Sohn: Die Fledermaus (als Dr. Blind).

Literatur

Autorin

  • Andrea Harrandt

Letzte inhaltliche Änderung

29.7.2025

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Art. „Gruber, Ferry“ (29.7.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000209ab (abgerufen am )

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