Nach Studium an der Wiener MAkad. debütierte sie 1940 an der Volksoper Wien, sang dort besonders die großen Partien des italienischen Fachs, 1943 gastierte sie in Dresden und München. 1945–72 war sie Mitglied der Wiener Staatsoper, v. a. im hochdramatischen Fach, gastierte auch bei den Salzburger Festspielen. Mit den großen Rich. Wagner- und R. Strauss-Partien, aber auch als G. Puccinis Turandot (über 100 Auftritte) und Tosca hatte sie in Europa sowie in Nord- und Südamerika Erfolge (u. a. an der Mailänder Scala, in der Arena von Verona, in Rom, Florenz, Neapel, London, Paris, Brüssel und Barcelona, in San Francisco und Buenos Aires). Längere Gastverträge banden sie an die Berliner und die Hamburgische Staatsoper. 1972 beendete sie ihre Karriere.
Ehrungen
- Kammersängerin 1952
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- Ulrich 1997 (Prandl)
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 217
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Grob-Prandl, Gertrude“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000209a2 (abgerufen am )
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