Griebl, Mizzi (eig. Maria; auch Mizzi Gribl bzw. Munk)

* 26.2.1872 Baden bei Wien/NÖ, † 8.6.1952 Wien

Sängerin (Sopran/Mezzosopran) und Schauspielerin

G. debütierte 1898 in Czernowitz, sang als Operettensoubrette in Wien 1899/1900 am Colosseum-Theater, 1904–12 an E. Danzers Orpheum, im Sommertheater Venedig in Wien, am Johann Strauß-Theater und im Ronacher. 1912–14 trat sie in Berlin (u. a. mit M. Pallenberg) und Hamburg, 1919 bis ca. 1925 wieder in Wien (Theater an der Wien) auf, frühzeitig auch schon im Fach der komischen Alten. G., die wegen ihres Schauspieltalents bewundert wurde und Tourneen bis in den Orient unternahm, arbeitete auch für den Film.

Ehrungen

  • Ehrengrab Zentralfriedhof Wien

Literatur

  • K-R 2000
  • Czeike 2 (1993)
  • Kosch 1 (1953)
  • Ulrich 1997

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Griebl, Mizzi (eig. Maria; auch Mizzi Gribl bzw. Munk)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf9c (abgerufen am )

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