Zunächst am Hof der Gonzaga in Mantua tätig. 1616 reiste er an den Hof des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg, wo er als Tenorist der Hofkapelle in Berlin angestellt wurde. Besuchte 1617 Bischof Marcus Sitticus von Hohenems in Salzburg. Danach gehörte er der Hofkapelle der Erbstatthalterin Isabella in Brüssel an. 1630 an den Hof Erzh. Leopolds von Österreich nach Innsbruck geschickt, wo er für die Hochzeitsfeierlichkeiten des späteren Kaisers Ferdinand III. mit der Infantin Maria Anna von Spanien Kompositionen vorbereitete, die 1631 in Wien unter seiner Mitwirkung aufgeführt wurden. 1637–57 Tenorist an der Hofmusikkapelle Wien.
Literatur
- K-R 1997
- MGÖ 1 (1995)
- EitnerQ 4 (1900)
- Ulrich 1997
- Senn 1954
- Köchel 1869
- H. Seifert, Der Sig-prangende Hochzeit-Gott 1988
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Grassi, Bernardino (Bernardo) Pasquino“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf8a (abgerufen am )
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