Wurde musikalisch von J. Mayseder und I. Seyfried in Wien ausgebildet und unternahm zunächst als Wunderkind Konzertreisen in Europa. Nach Gesangsunterricht bei italienischen Pädagogen debütierte G. 1843 in Genua/I und trat an mehreren Theatern in Italien auf. Er ließ sich aber bald als Konzertsänger und Pädagoge in Paris nieder, gastierte u. a. 1847 auch in London, wo er 1856 eine Professur an der Royal Academy of Music übernahm (zu seinen Schülerinnen zählte Prinzessin Louise von England). Seine Schwestern Fanny G. (auch Marini, G.-Marini, * ca. 1820), und Katharina (auch Strozzi, G.-Strozzi, * ca. 1820), waren vorwiegend in Italien als erfolgreiche Sängerinnen (Soprane) tätig.
Werke
Marcia trionfale; Vokalmusik.
Literatur
- K-R 1997
- NGroveD 9 (2001)
- Riemann 1959
- Ulrich 1997
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Goldberg, Joseph Pasquale“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020956 (abgerufen am )
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