Wuchs in Bozen auf. Ausbildung an der Academia di Santa Cecilia in Rom (Geige, Komposition) und Dirigieren bei Bernardino Molinari. Zunächst Bratschist, 1944 Debüt als Konzertdirigent, 1950 in Bergamo/I als Operndirigent. 1953–56 Dirigent an der Scala in Mailand. Auftritte bei internationalen Festivals sowie in Großbritannien. 1967 dirigierte er W. A. Mozarts Requiem im Großen Saal des Musikvereins, als Chor fungierte der Wiener Singverein. 1969–78 Gastdirigent des Chicago Symphony Orchestra, 1973–78 Chefdirigent der Wiener Symphoniker (danach noch als Gastdirigent tätig), 1978–84 Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Zahlreiche Plattenaufnahmen, u. a. mit den Wiener Philharmonikern.
Ehrungen
- Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien 1978
- Anton-Bruckner-Ring der Wr. Symphoniker 1978
- Clemens Krauss Medaille in Gold der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor 1987
Literatur
- NGroveD 9 (2001)
- DirigentenE 1985
- NGroveDAmMusic 2 (1986)
- Int. Who’s Who in Music 1998/99
- F-A 1937
- www.wikipedia.org (9/2013): www.kv-staatsopernchor.at (9/2013)
- www.singverein.at (9/2013)
Autorinnen
- Andrea Harrandt
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
17.9.2013Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Monika Kornberger, Art. „Giulini, Carlo Maria“ (17.9.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf26 (abgerufen am )
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