Giulini, Carlo Maria

* 9.5.1914 Barletta/I, † 14.6.2005 Brescia/I (begr. Bozen [Bolzano/I])

Dirigent

Wuchs in Bozen auf. Ausbildung an der Academia di Santa Cecilia in Rom (Geige, Komposition) und Dirigieren bei Bernardino Molinari. Zunächst Bratschist, 1944 Debüt als Konzertdirigent, 1950 in Bergamo/I als Operndirigent. 1953–56 Dirigent an der Scala in Mailand. Auftritte bei internationalen Festivals sowie in Großbritannien. 1967 dirigierte er W. A. Mozarts Requiem im Großen Saal des Musikvereins, als Chor fungierte der Wiener Singverein. 1969–78 Gastdirigent des Chicago Symphony Orchestra, 1973–78 Chefdirigent der Wiener Symphoniker (danach noch als Gastdirigent tätig), 1978–84 Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Zahlreiche Plattenaufnahmen, u. a. mit den Wiener Philharmonikern.

Ehrungen

Literatur

Autorinnen

  • Andrea Harrandt
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

17.9.2013

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Monika Kornberger, Art. „Giulini, Carlo Maria“ (17.9.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf26 (abgerufen am )

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