Übernahm den väterlichen Rauchfangkehrerbetrieb, 1839 Meister. Nahm regen Anteil am Gemeindeleben und entwickelte ab 1848, angeregt durch seinen Umgang mit Schriftstellern und Schauspielern (J. N. Nestroy und W. Scholz), eine fruchtbare literarische Tätigkeit.
Werke
Possen, Schwänke, dramatische Lebens- und Charakterbilder, Tänze; Libretti für C. Binder, J. Hopp, Ad. Müller jun. (1862 Parodie Fäustling und Margarethe auf die Oper Faust von Charles Gounod), Eduard Stolz und F. v. Suppè (gem. m. J. Hopp Der Teufel auf Erden 1878).
Literatur
- ÖBL 1 (1957)
- Czeike 2 (1993)
- Eisenberg 1893
- Kosch 1 (1953)
- Stieger III/2 (1980)
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Giugno, Karl (Pseud. Karl Juin, Karl Bruno)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002095c (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

