Giugno, Karl (Pseud. Karl Juin, Karl Bruno)

* 2.3.1818 Wien, † 10.8.1891 Wien

Bühnenschriftsteller und Komponist

Übernahm den väterlichen Rauchfangkehrerbetrieb, 1839 Meister. Nahm regen Anteil am Gemeindeleben und entwickelte ab 1848, angeregt durch seinen Umgang mit Schriftstellern und Schauspielern (J. N. Nestroy und W. Scholz), eine fruchtbare literarische Tätigkeit.

Werke

Possen, Schwänke, dramatische Lebens- und Charakterbilder, Tänze; Libretti für C. Binder, J. Hopp, Ad. Müller jun. (1862 Parodie Fäustling und Margarethe auf die Oper Faust von Charles Gounod), Eduard Stolz und F. v. Suppè (gem. m. J. Hopp Der Teufel auf Erden 1878).

Literatur

  • ÖBL 1 (1957)
  • Czeike 2 (1993)
  • Eisenberg 1893
  • Kosch 1 (1953)
  • Stieger III/2 (1980)

Autorin

  • Andrea Harrandt

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Art. „Giugno, Karl (Pseud. Karl Juin, Karl Bruno)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002095c (abgerufen am )

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