1929–39 Ausbildung an der MSch. Dornbirn. 1938 Prüfung als Akkordeonlehrer an der Harmonikafachschule in Trossingen/D. 1939–44 diente er in einer Militärmusikkapelle. 1950–78 Bürgermeister der Gemeinde Mäder, wo er eine umfangreiche musikalische Tätigkeit entfaltete, sich v. a. in der Jugendausbildung engagierte und 1955–85 die Bürgermusik seines Heimatortes dirigierte. Daneben war er als Organist und Kirchenchorleiter der Pfarre St. Bartholomäus in Mäder tätig. 1960–70 Haus- und Kammermusik mit der Musizierenden Familie G., als Akkordeonist viele Jahre Mitglied des Vorarlberger Volksmusikquintetts.
Ehrungen
- Ehrenchorleiter 1969
- Silbernes Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg 1976
- Ehrenbürger der Gemeinde Mäder 1982
- Ehrenkapellmeister der Bürgermusik Mäder 1985
Werke
Werke für Blasmusik, u. a. Märsche (Unser Rhein, Unsere Fahne, Musikchor voran, Marcia Napolitana), Suite Rheinnot, Heimatlieder (nach Texten von Adolf Vallaster); Messe, Chorsätze, Motetten, Psalmen; zahlreiche Bearbeitungen für Blasmusik, Chor und Hausmusik. – Nachlass Vorarlberger Landesarchiv.
Literatur
- Lang 1986
- Suppan 1976
- Mitt. Bernarda G
- Vorarlberger Nachrichten 25.11. u. 17.12.2003
- eigene Recherchen
Autorinnen
- Andrea Harrandt
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
31.12.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Monika Kornberger, Art. „Gisinger, Albert (Pseud. U. Milano)“ (31.12.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf21 (abgerufen am )
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