Lebte seit ihrem fünften Lebensjahr in Wien. Mitglied des Vienna Art Orchestra, Zusammenarbeit u. a. mit Ch. Muthspiel. Ihre einzige zu Lebzeiten erschienene CD Rainsong mit z. T. selbst komponierten Titeln veröffentlichte sie erst 1997, begleitet wurde sie darauf von ihrem ständigen Trio Hannes Strasser (b), M. Gonzi (dr) und Robert Schönherr (p). Ein Jahr später formierte sie ein eigenes Quartett mit ihrem Stiefvater F. Pauer (p), mit dessen Fritz Pauer Trio sie bereits zuvor zusammengearbeitet hatte, H. Strasser (b) sowie M. Gonzi (dr). Darüber hinaus trat sie auch im Duo mit dem Gitarristen Frank Schwinn auf. Als Klavier- und Gesangspädagogin war G. u. a. in ihrem Wohnbezirk Penzing (Wien XIV) tätig und vermittelte ihr Wissen auch in zahlreichen Jazz-Workshops. G. zählte zu den innovativsten Jazzsängerinnen Österreichs, ihre Werke schrieb sie zumeist für sich selbst, wobei sie ihre ausdrucksstarke, über mehrere Oktaven reichende Stimme bei Bedarf auch virtuos als Instrument einsetzte.
Gedenkstätten
- Cornelia-Giese-Platz (Wien XIV)
- Cornelia Giese Fonds des Austrian Music Office als sozialer Hilfsfonds für freischaffende JazzmusikerInnen
Werke
CD Rainsong 1997; Lembranca 2001.
Literatur
- Concerto 2/2000, 34 [Nachruf]
- Mitt. MA 9 der Gemeinde Wien
- eigene Recherchen
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
14.11.2007Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Giese, Cornelia“ (14.11.2007), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00178c60 (abgerufen am )
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