Geyer, Karl

* 4.2.1887 Rottenschachen/NÖ (Rapšach/CZ), † 25.3.1978 Wien

Lehrer, Chorleiter, Komponist

Besuchte die Lehrerbildungsanstalt in Krems, wo er Musikunterricht von W. Heybal erhielt und 1905 die Reifeprüfung ablegte; 1906 Lehrer in Weissenbach an der Triesting/NÖ. 1907 Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen, 1917 für Bürgerschulen. Ca. 1908–12 war G. Lehrer in Raabs an der Thaya/NÖ, ca. 1920 Oberlehrer in Eibenstein/NÖ, spätestens ab 1926 wirkte er als Bürgerschullehrer wiederum in Raabs; hier als Vorstand und Chorleiter des Gesang- und Musikvereins (Männergesang) belegt. In dieser Zeit auch Gauchormeister des Waldvierteler Sängergaus (Sängerbund). 1931 kam er nach Gramatneusiedl/NÖ, wo er 1933–40 die Volksschule und 1934–46 auch die Hauptschule leitete. Mitglied des Wiener Schubertbundes, mit dem er Konzertreisen durch Europa unternahm.

Ehrungen

  • Schulrat
  • Ehrenbürger der Stadt Raabs
  • Silberne Ehrenmedaille des Sängerbunds f. Wien u. Niederösterreich
  • Silberne Keldorfer-Medaille des Wiener Schubertbundes
  • Ehrenmedaille des Vereines Das Wienerlied
  • Goldene Ehrenmedaille für Verdienste um das Land Niederösterreich
  • Ehrenmitgliedschaften einiger Gesangvereine

Werke

Lieder (Nütze den Tag; Der Heimat schönste Lieder; Beim ersten Viertel; Schöne Wachau; Märchen der Liebe, Gramatneusiedler Lied 1946), Liederhefte (Lieder aus dem Waldviertel 1941), Märsche (Waldviertler Festmarsch, Heidenreichsteiner Marsch), Tanz- und Unterhaltungsmusik.

Schriften

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

25.2.2015

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Geyer, Karl“ (25.2.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf0d (abgerufen am )

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