Erhielt 1899 die Priesterweihe und war zunächst Kooperator in Berwang/T (1899–1901). 1901 kam er als Präfekt, Gesanglehrer und Organist an das Vinzentinum nach Brixen, 1916–18 war er Feldkaplan in der K. u. k. Armee. In Brixen präsentierte er sich auch als hervorragender Chorleiter, 1910 brachte er G. F. Händels Oratorium Samson zur Aufführung. Weitere Stationen als Seelsorger waren Hall in Tirol (1918–20), Imst/T (1920/21), Breitenwang/T (1921–25), Navis/T (1925–32) und Wiesing (1932–37). G. war auch Mitarbeiter der von V. Goller herausgegebenen Marienliedersammlung Der Makellosen ein Edelweiß.
Literatur
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols. Ergänzungsbd. 1997
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
29.6.2009Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Geiger, Johann“ (29.6.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002e1c43 (abgerufen am )
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