Nach der Matura 1954/55 zunächst Bankangestellter; ab 1955 Germanistikstudium an der Wiener Univ. (1963 Lehramt); ab 1956 studierte er an der Wiener MAkad. Flöte (1960 Diplom Musikpädagogik), Gesang (bei Karlheinz Tuttner, E. Rokyta und Dagobert Buchholz, 1965 Diplom); ab 1966 Lehrauftrag im Hauptfach Stimmbildung an der Expositur Oberschützen/Bl der Grazer MAkad. (o. Prof. 1985); weitere Studien bei Hilde Langer-Rühl; 1967 Gründung und Leitung des G. Consort (spezialisiert auf Alte Musik), für das auch eine Sammlung historischer Streich- und Tasteninstrumente angelegt wurde; mit dem Ensemble und als Gesangssolist internationale Konzerttätigkeit. 1981–84 Lehrtätigkeit an der Wiener MHsch. für Atem-, Stimm- und Bewegungserziehung; 1998 Mitbegründer der Arbeitsgruppe Restaurierung – Rettung historischer Orgeln im Verein Principal.
Ehrungen
- Ungarische Haydn-Medaille 1982
Literatur
- pers. Mitt. W. G.
- Mitt. Archive MUniv. Graz u. Wien
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Gamerith, Wolfgang“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ce97 (abgerufen am )
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