Gabor, Hans

* 5.7.1924 Budapest, † 4.9.1994 Biarritz/F

Intendant, Dirigent

Studierte an der MAkad. Budapest bei Zoltan Kodály, Béla Bartók und János Ferencsik, kam 1946 nach Österreich, wo er zwei Jahre später das Wiener Opernstudio und 1953 die Wiener Kammeroper gründete und die meisten Produktionen leitete. Anfang der 1980er Jahre beendete er seine Karriere als Dirigent, beschränkte sich auf die künstlerische Leitung und das Management der Wiener Kammeroper und begründete 1982 den Internationalen Belvedere-Gesangswettbewerb zur Förderung des Opernsänger-Nachwuchses. Nach seinem Tod bemühte sich G.s Frau Isabella (* 16.6.1941 Wien, Heirat 1978), seit 1972 Leiterin der Künstlerischen Betriebsbüros der Wiener Kammeroper, um deren Fortführung und war ab 1999 bis zur Übernahme durch das Theater an der Wien im Herbst 2012 gemeinsam mit Holger Bleck auch deren Direktorin.

Gedenkstätten

  • Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof (s. Abb.)

Ehrungen

  • Österr. Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1970, Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien 1972
  • Österr. Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse 1978
  • Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1990
  • Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien 1992
  • Prof.-Titel
  • Umbenennung des Internationalen Belvedere-Gesangswettbewerbes in Internationaler H. G. Belvedere Gesangswettbewerb 1995
  • (I. G.) Österr. Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 2000

Literatur

Abbildungen

Autorinnen

  • Monika Kornberger
  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

14.8.2023

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Gabor, Hans“ (14.8.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ce6f (abgerufen am )

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