Das Quintett formiert sich aus den diplomierten Jazzsängern Max Gaier (* 16.12.1982 Wien) und Bobby Slivovsky (* 19.4.1980 Wien), der Gitarristin Miki Liebermann, dem Bassisten Hanibal Scheutz (* 27.10.1981 Wien), Sohn von Wilfried, und dem Akkordeonisten C. Wenger, Gründungsmitglied der Jazzwerkstatt Wien. Die Ursprünge der Band gehen auf eine Jazzsession zurück, bei der die beiden Sänger aufeinander trafen. Die gegenwärtige Besetzung besteht seit 2008. 5/8 verstehen sich als Popband, allerdings nicht im herkömmlichen Sinne. Ihr Musikstil gestaltet sich aus Austropop, Wienerlied, Chanson, Soul und Kabarett. Gesungen wird auf deutsch und in Umgangssprache, die Texte sind humoristisch bis kritisch. Die Band bewegt sich somit in den unterschiedlichsten Musikszenen und ist im Jazzmilieu ebenso beheimatet wie auf Kleinkunstbühnen oder Pop-Festivals. Seit 2010 kooperiert das Ensemble mit dem Produzenten David Müller, Gitarrist des Wienerlied-Duos Die Strottern. 2010 gründete Bassist H. Scheutz das Independent-Label Viennese Soulfood Records (VSFR), auf dem 5/8 ihre Alben veröffentlichen. Die Formation hat zahlreiche Konzerte im In- und Ausland absolviert. Bedeutende Auftritte waren das Bardentreffen 2009 in Nürnberg/D, das Popfest 2012 in Wien sowie das Art Beat Festival 2012 in Kairo.
Ehrungen
- Amadeus Austrian Music Awards 2012, 2015, 2018, 2020 u. 2021 in der Kategorie „Jazz/World/Blues“
Werke
Alben: Es muss was Wunderbares sein 2008; Bitteschön! 2010; Gut genug für die City 2012; Yes we does 2014; Duft der Männer 2017; Yeah Yeah Yeah 2020.
Literatur
- G. Stöger in Falter 10 (2012)
- K. Nüchtern in Falter 40 (2012)
- www.5achterl.at (5/2018)
- www.sra.at (12/2012)
- https://oe1.orf.at/artikel/650996/5-8erl-in-Ehr-n (11/2019)
- www.amadeusawards.at (9/2021)
- pers. Mitt. H. Scheutz
Autorin
- Bibiane Weinberger
Letzte inhaltliche Änderung
10.9.2021Empfohlene Zitierweise
Bibiane Weinberger, Art. „5/8erl in Ehr'n“ (10.9.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002da71d (abgerufen am )
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