Sohn des Lehrers Johann Georg Fux. Schüler von J. Haydn, spielte ab 1784 in der Kapelle des Fürsten Esterházy, deren Leitung er nach Haydns Tod 1809 übernahm und bis zu seinem Tod behielt. Galt als einer der bedeutendsten Kirchenkomponisten (Kirchenmusik) seiner Zeit.
Werke
28 Messen, 51 Offertorien und Graduale, 31 Litaneien und Vespern, 62 Salve Regina; 20 Opern, 2 Ouvertüren, 15 Quartette für Männerstimmen.
Literatur
- Czeike 2 (1993)
- ÖBL 1 (1957)
- ÖL 1995
- U. Tank, Studien zur Esterházyschen Hofmusik 1620–1790, 1981
- Wurzbach 4 (1858)
- Wiener Theaterzeitung 1840, 688
- Tauf-, Heirats- und Sterbebuch der Pfarre Forchtenau 1705–1774, pag. 108 u. 258
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
4.9.2024Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Fuchs, Johann Nepomuk“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020c65 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

