Schwester des späteren Wiener Fotostudio-Inhabers Georg Fayer (1892–1950). Gesangsstudien in Budapest, Wien, Berlin und Mailand u. a. bei Ilona Durigo und L. Fränkel-Ehrenstein. Übersiedelte um 1920 nach Wien, wo sie ihr Heim im 4. Wiener Gemeindebezirk als Künstlertreffpunkt führte. Darüber hinaus trat sie auch als Förderin notleidender Künstler in Erscheinung und war Vizepräsidentin und Förderin des Frauen-Symphonie-Orchesters in Wien. Konzertreisen im In- und Ausland, 1920 erster Auftritt im Wiener Konzerthaus, war 1926–29 mehrfach in Konzerten des Wiener Sinfonie-Orchesters (Wiener Symphoniker) zu hören. Vorstandsmitglied der 1921 gegründeten Motetten- und Madrigal-Gesellschaft in Budapest. Ihr letztes Konzert gab sie im Mai 1930 in Paris.
Literatur
- Anonym in Die Österreicherin 1.10.1930 (www.literature.at)
- O. Friedmann, Prominenten Almanach 1 (1930)
- B. Diosy (Hg.), Ungarischer Künstler Almanach 1929, 150, 207 [mit Foto]
- WStLA (Meldearchiv)
- Mitt. Fotostudio Fayer
- eigene Recherchen
Abbildungen
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
10.10.2013Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Fuchs-Fayer, Rose (Rosa Edith)“ (10.10.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002f25ec (abgerufen am )
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