Sohn und Schüler von Karl F. (* ca. 1750, Kammermusikus in der Kapelle der Fürsten Esterházy), erhielt auch Unterricht von J. G. Albrechtsberger in Wien. 1803 wurde er Mitglied eines Quartetts, 1807–13 war er Musikdirektor einer von einem Adeligen gehaltenen kleinen Kapelle in Stuhlweißenburg (Székesfehérvár/H) und spielte als Erster Geiger am Theater an der Wien, 1816–18 an der Wiener Hofmusikkkapelle. Er war dann in erster Linie als gesuchter Musiklehrer tätig, bis er schließlich 1828 Orchesterdirektor des Burgtheaters wurde. Neben seinen meist ungedruckt gebliebenen Kompositionen war er auch als Arrangeur von Werken u. a. L. v. Beethovens und F. Ries' tätig.
Werke
Ouvertüren; Zwischenaktmusiken; 1 Messe; Kammermusik.
Literatur
- Kosch 1 (1953)
- Wurzbach 4 (1858)
- Ulrich 1997
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Franz, Stephan“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cdf0 (abgerufen am )
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