Floros, Constantin

* 4.1.1930 Thessaloniki/GR

Musikwissenschaftler

Ab 1947 Rechtswissenschaftsstudium an der Univ. Thessaloniki. Studierte ab 1951 an der Wiener MAkad. (A. Uhl, H. Swarowsky); Diplom 1953. Gleichzeitig Musikwissenschaftsstudium an der Univ. Wien bei E. Schenk (Promotion 1955). F. setzte seine Studien bei Heinrich Husmann in Hamburg/D fort (1957–60) und habilitierte sich an dieser Univ. 1961. 1967 wurde er ao. Prof., 1972 o. Prof. in Hamburg (Emeritierung 1995). 1988 Präsident der Gustav-Mahler-Vereinigung Hamburg (ab 2007 Ehrenpräsident). Die wissenschaftlichen Arbeiten von F. sind v. a. drei Schwerpunkten gewidmet: Byzantinische Musik, Musik der Jh.wende (G. Mahler, A. Bruckner, J. Brahms, Moderne) und musikalische Hermeneutik.

Ehrungen

  • u. a. Ehrenmitglied der Alban Berg Society Japan 1986
  • Ehrendoktorat der Univ. Athen 1999
  • Ehrenmitglied des Richard Wagner-Verbandes Hamburg 1999
  • Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste 2002
  • Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft 2003
  • Goldenes Doktordiplom der Univ. Wien 2005
  • Gustav Mahler Medaille in Gold 2010

Schriften

Literatur

  • NGroveD 9 (2001)
  • pers. Mitt. C. F.
  • MGG 16 (1979)
  • P. Petersen (Hg.), [Fs.] C. Floros 1990
  • G. Krieger/M. Spindler (Hg.), [Fs.] C. Floros 2000 [vollständiges Schriftenverzeichnis].http://de.wikipedia.org (8/2011)

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

31.8.2011

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Floros, Constantin“ (31.8.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000226cb (abgerufen am )

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