Studium an der Hsch. Mozarteum in Salzburg (Georg Weigl) und an der Wiener bzw. Hamburger MHsch. (Cello und Kompositionskurs bei E. Krenek und W. Boettcher); Diplom 1981. Als Mitbegründer der Gruppe Hinz & Kunst (1968) arbeitet F. intensiv an einer veränderten Aufführungspraxis für Neue Musik, rege internationale Konzerttätigkeit. Daneben auch seit 1968 politisches Engagement, ab 1972 Sekretär des Projektbereichs Kultur im Verband Deutscher Studentenschaften. Nach Abschluss des Studiums Lehrtätigkeit an der Hamburger MHSch. (Cello, Methodik, Didaktik). Seit 1980 Tätigkeit am kleinen Wiener Theater (neue Bühnenmusik für die Gruppe 80 in Wien), 1983–91 musikalischer Leiter des Ensembles der Ruhrfestspiele Recklinghausen/D. Er ist bestrebt, mit seinen Kompositionen dem zeitgenössischen Theaterleben eine adäquate Tonsprache zu verleihen; großen Wert legt F. auf das Wort-Ton-Verhältnis.
Ehrungen
- Deutscher Schallplattenpreis 1976
- Preis der Jury des Internationalen Komponistenseminars in Boswil/CH 1979
Werke
Bühnenmusik; Die Befreiung (Oratorium); Limbo, Phytia, Limbo (Oper); Manifest; Kammermusik; Orchesterwerke; Lieder; Hörspielproduktionen.
Literatur
- MaÖ 1997
- www.florey.de/biograf.htm (9/2011)
Autor:innen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
22.11.2011Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Florey, Wolfgang“ (22.11.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cdad (abgerufen am )
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