Gehörte ab ca. 1466/67 bis mindestens 1471 als Kantor der Hofmusikkapelle Friedrichs III. u. a. neben N. Mayoul und Hans von Marbasio an. Ende Jänner 1472 als „antiquus capellanus et cantor domini imperatoris“ bezeichnet. 1474–79 Tenorist an der Kathedrale St. Lambert in Liège/B, wo er die Funktion des „premier duodeno mutato“ innehatte und darin vermutlich den Leiter der Kapelle – Johannes Tector – unterstützte. Lt. Strohm könnte sich F. hinter dem „Ar. Fer.“, der für ein Salve regina im Nicolaus Leopold-Codex (München 3154, Nr. 60) verantwortlich ist, verbergen.
Literatur
- P.-J. Heinig in Zs. f. Hist. Forschung 16 (1989), 164f
- H. Federhofer in Anzeiger der phil-hist.Kl. der ÖAW 1956
- F. Bischoff in Mitt. HVSt. 37 (1889), 116
- Regesta chronologico-diplomatica Friderici III., Romanorum Imperatoris (Regis IV.) 1840
- J. Quitin in Revue Belge de Musicologie/Belgisch Tijdschrift voor Muziekwetenschap 8/1 (1954)
- R. Flotzinger in J.-M. Cauchies (Hg.), Rencontres d’Innsbruck 46 (2006)
- R. Strohm in M. Just/R. Wiesend (Hg.), [Fs.] Wolfgang Osthoff 1989, 105
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
2.4.2014Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Fleron (eig. Dure), Arnold“ (2.4.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000226c9 (abgerufen am )
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