Musikalische Ausbildung in Geige und Waldhorn, 1923–26 als Waldhornist bei der Militärmusik Innsbruck u. a. unter F. Kinzl, von dem er auch in Musiktheorie und Dirigieren unterrichtet wurde. 1937 absolvierte er Dirigierschule und -prüfung bei der RAVAG in Wien. 1936–66 war F. Leiter des Haller Männergesangvereins, 1936–76 der Rangger-Sängerrunde Hall, seit 1928 Kapellmeister der Salinenmusikkapelle in Hall. Weitere wichtige Funktionen: 1947–80 stellvertretender Landeskapellmeister; 1940–43 Musikkorpsführer in Kufstein und Jugoslawien. F. leitete Seminare zur Bläser- bzw. Kapellmeisterausbildung, u. a. am Innsbrucker Konservatorium. Er schrieb u. a. Lieder für eine Singstimme, vierstimmige Männerchöre, z. T. mit Begleitung von Waldhörnern, sowie Musik für Bläser.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1973
- Goldenes Verdienstzeichen des Österreichischen Blasmusikverbandes
- Silbermedaille der Republik Österreich
Werke
Hallensis (Fantasie); Festliche Fanfare 1953; Glück auf; Vaterlandstreue; Unsere Jungmusikanten.
Literatur
- Lang 1986
- E. Egg, Gesch. der Blasmusik in Tirol in musikkapelle.bplaced.com/news/geschichteblm.pdf (7/2001)
- E. Egg/W. Pfaundler, Das große Tiroler Blasmusikbuch 1979
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Fintl, Alois“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cd89 (abgerufen am )
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