Fetz, Günther

* 19.4.1937 Bregenz, † 12.1.2023 Hohenems/V (begr. Lochau)

Organist, Cembalist und Ensembleleiter

Studien beim Domorganisten Siegfried Hildenbrand in St. Gallen/CH, in Regensburg/D an der Fachakademie für Kirchenmusik sowie in Basel/CH an der Schola cantorum Basiliensis. 1957–78 Organist in Lindau/D; 1966–81 Lehrer an der MSch. (1979–81 Direktor) und am Konservatorium in Bregenz; 1981–98 Prof. für Orgel und Cembalo am Landeskonservatorium für Vorarlberg in Feldkirch. Leitete 1974–95 die von ihm gegründeten Österreichischen Bachsolisten; internationale Konzerttätigkeit (u. a. Wiener und Berliner Festwochen, Schubertiade Hohenems, Bregenzer Festspiele, USA, Russland, Asien); Zusammenarbeit u. a. mit Maurice André, A. Scherbaum, Guy Touvron, R. Streich und Barbara Schlick. Veranstalter von Konzertreihen. Über 50 Tonträgeraufnahmen. F. war 1978–92 Orgelreferent der Diözese Feldkirch und lebte in Lochau.

Ehrungen

  • Theodor-Körner-Preis 1977
  • Ehrengabe des Landes Vorarlberg für Kunst und Wissenschaft 1980
  • Prof.-Titel 1987
  • Silbernes Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg 1991
  • Verdienstmedaille der Diözese Feldkirch 1992

Werke

LPs u. CDs mit eigenen Orgelimprovisationen (seit 1991 eigenes CD-Label Edition Clarino).

Literatur

Autor:innen

  • Barbara Boisits
  • Georg Demcisin

Letzte inhaltliche Änderung

17.7.2025

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Georg Demcisin, Art. „Fetz, Günther“ (17.7.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cd5b (abgerufen am )

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