Seit 1777 Oboist der Salzburger Hofkapelle des Erzb.s H. Colloredo, wo er als „Favoritperson“ galt (L. Mozart); auch im Instrumentenbau tätig (Verbesserung des Englischhorns); war mit W. A. Mozart bekannt, der für F. das Oboenkonzert KV 271k schrieb. Ende 1778 verließ F. Salzburg, um nach Turin/I zu gehen. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren Venedig, Verona/I, Vicenza/I und London, wo ihn J. Haydn hörte. M. Haydn schrieb für ihn ein Englischhorn-Quartett. 1801 ging F. mit seinem Sohn Alessandro, der ebenfalls Oboist war, nach Lissabon.
Werke
Oboen-, Englischhorn- und Flötenkonzerte.
Literatur
- NGroveD 6 (1980) u. 8 (2000)
- MGG 6 (2001)
- MGÖ 2 (1995)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Ferlendis, Giuseppe“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002084b (abgerufen am )
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