Nach einer Schauspielausbildung am Wiener Burgtheater bei Ernst Arndt (1921–23) war er an deutschen Bühnen beschäftigt, bis er 1927 Chefdramaturg am Stadttheater Basel/CH wurde; Engagements in Köln/D, Frankfurt am Main/D und Zürich/CH folgten (1929–40). 1940 wechselte F. nach Berlin (Schillertheater, ab 1947 Komische Oper), das seine wesentlichste Wirkungsstätte wurde. Hier entwickelte F. sein „realistisches Musiktheater“, das maßgeblich für die Opernregie des 20. Jh.s wurde; zu seinen bekanntesten Schülern zählen Götz Friedrich und J. Herz.
Schriften
- W. F./G. Friedrich/J. Herz, Musiktheater 1970, 21976, Theater muß immer etwas Totales sein 1986
- div. Aufsätze
Literatur
- NGroveD 8 (2001)
- MGG 6 (2001)
- R. Münz, Untersuchungen zum realistischen Musiktheater W. F.s, Diss. Berlin 1964
- G. Friedrich, W. F. 1961
- D. Kranz, Gespräche mit F. 1976
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Felsenstein, Walter“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002084a (abgerufen am )
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