Färber, Otto

* 5.10.1902 Prag, † 4.6.1987 Wien

Dirigent, Komponist und Lehrer

Ausbildung an der deutschen MAkad. in Prag (bei F. Finke, A. Zemlinsky). War als Kapellmeister u. a. in Prag, Aachen/D, Berlin, Thorn (Toruń/PL), Winterthur/CH und Zürich/CH tätig, 1945–50 Solokorrepetitor an der Volksoper Wien und der Wiener Staatsoper, 1956–71 Prof. an der Wiener MAkad. F. komponierte meist mit den Mitteln erweiterter Tonalität, bediente sich auch der Bitonalität.

Ehrungen

  • Förderungspreis der Theodor Körner-Stiftung 1965, 1968

Werke

Opern (Das Mädchen mit den Schwefelhölzern 1932; Legende um Paganini 1932); Ballette (Ein Tageslauf 1936); Orch.-Werke (3 Symphonien; Suiten; Konzerte für Soloinstrumente u. Orch.); Werke für Kammer-Orch.; Kammermusik; Vokalwerke.

Literatur

  • Czeike 2 (1993)
  • Goertz 1979
  • Who is who in Öst. 1979
  • Riemann 1972

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Färber, Otto“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cd03 (abgerufen am )

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