Ausbildung an der deutschen MAkad. in Prag (bei F. Finke, A. Zemlinsky). War als Kapellmeister u. a. in Prag, Aachen/D, Berlin, Thorn (Toruń/PL), Winterthur/CH und Zürich/CH tätig, 1945–50 Solokorrepetitor an der Volksoper Wien und der Wiener Staatsoper, 1956–71 Prof. an der Wiener MAkad. F. komponierte meist mit den Mitteln erweiterter Tonalität, bediente sich auch der Bitonalität.
Ehrungen
- Förderungspreis der Theodor Körner-Stiftung 1965, 1968
Werke
Opern (Das Mädchen mit den Schwefelhölzern 1932; Legende um Paganini 1932); Ballette (Ein Tageslauf 1936); Orch.-Werke (3 Symphonien; Suiten; Konzerte für Soloinstrumente u. Orch.); Werke für Kammer-Orch.; Kammermusik; Vokalwerke.
Literatur
- Czeike 2 (1993)
- Goertz 1979
- Who is who in Öst. 1979
- Riemann 1972
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Färber, Otto“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cd03 (abgerufen am )
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