Studierte an der Hsch. für Welthandel und an der Wiener MAkad. (Schüler von J. Marx, F. Weingartner und J. Krips; Staatsprüfung für Klavier; 1937/38 Kapellmeister der Wiener Sängerknaben; 1938–45 Dirigent an deutschen Bühnen; 1945–47 Dirigent der Wiener Staatsoper; ab 1945 Dirigent bei Radio Wien, Gastdirigent der Wiener Symphoniker und des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters; ab 1948 Chormeister des Wiener Männergesang-Vereines; 1956–62 Lehrer am Konservatorium Prayner; 1962 o. Prof. an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Opernschule und -dirigieren; 1983 emeritiert); als Komponist der Nachromantik verpflichtet.
Ehrungen
- Österreichischer Staatspreis 1952
- Förderungspreis der Stadt Wien 1961
- Würdigungspreis des Landes Niederösterreich 1962
- Ehrenchormeister des Österreichischen Sängerbundes
Werke
Oper (Dagmar); Singspiele; Schauspielmusik; Kammermusik; Chöre; Oratorium (Artaban); Musik für Kultur- und Werbefilme; Musik für die Austria-Wochenschau; U-Musik (Konzertwalzer Souvenirs; Ländler Kärntner Weise; Montenegro-Suite; Wiener Festmusik).
Literatur
- Lang 1986
- Who is who in Öst. 1987/88
- ÖL 1995
- MGÖ 3 (1995)
- www.aeiou.at/ (3/2001)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Etti, Karl“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ccea (abgerufen am )
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