Eppel, Philipp

* 17.3.1907 Wien, † 28.9.1987 Wien

Orgelbauer

Nach seiner Lehrzeit war er in der Wiener Orgelbaufirma Kauffmann tätig, schließlich wechselte er zu Sandor Fittler nach Budapest. 1940–45 im Kriegsdienst, ging er sodann wieder kurz nach Budapest, ehe er sich in Wien, wo er noch vor dem Krieg die Meisterprüfung abgelegt hatte, selbständig machte. In seiner Werkstätte konnte E. ein reichhaltiges Wirken aufbauen, zahlreiche alte Orgeln wurden restauriert, in Fachkreisen galt er als verlässlicher und fleißiger Geschäftspartner. Aber auch eine Reihe von neuen Orgeln kamen aus seiner Firma, wobei er recht bald zum neuzeitlichen Schleifladenbau überging.

Werke

Haugschlag/NÖ 1954 (13/II), Watzelsdorf/NÖ 1957 (16/II), Wien-Neusimmering 1960 (48/III), Großrußbach/NÖ 1960 (16/II), Wien, Heiligengeist 1962 (27/II), Wien-Gumpendorf 1965 (20/II), Wien-Weinhaus (30/II), Wien-Gatterhölzl (24/II), Wien, Votivkirche 1969 (20/II), Prinzersdorf/NÖ 1970 (17/II).

Literatur

Autor

  • Gottfried Allmer

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Gottfried Allmer, Art. „Eppel, Philipp“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020388 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.