Nach seiner Lehrzeit war er in der Wiener Orgelbaufirma Kauffmann tätig, schließlich wechselte er zu Sandor Fittler nach Budapest. 1940–45 im Kriegsdienst, ging er sodann wieder kurz nach Budapest, ehe er sich in Wien, wo er noch vor dem Krieg die Meisterprüfung abgelegt hatte, selbständig machte. In seiner Werkstätte konnte E. ein reichhaltiges Wirken aufbauen, zahlreiche alte Orgeln wurden restauriert, in Fachkreisen galt er als verlässlicher und fleißiger Geschäftspartner. Aber auch eine Reihe von neuen Orgeln kamen aus seiner Firma, wobei er recht bald zum neuzeitlichen Schleifladenbau überging.
Werke
Haugschlag/NÖ 1954 (13/II), Watzelsdorf/NÖ 1957 (16/II), Wien-Neusimmering 1960 (48/III), Großrußbach/NÖ 1960 (16/II), Wien, Heiligengeist 1962 (27/II), Wien-Gumpendorf 1965 (20/II), Wien-Weinhaus (30/II), Wien-Gatterhölzl (24/II), Wien, Votivkirche 1969 (20/II), Prinzersdorf/NÖ 1970 (17/II).
Literatur
- K. Schütz in Österreichisches Orgelforum 1988
Autor
- Gottfried Allmer
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Gottfried Allmer, Art. „Eppel, Philipp“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020388 (abgerufen am )
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