1888–93 Ausbildung am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Musiktheorie bei R. Fuchs, Violine bei S. Bachrich und J. Hellmesberger jun. (bei dem er 1890–94 auch wohnte und bei dessen Proben in Oper und Konzert er zuhören durfte), Klavier bei Ernst Ludwig (1852–1925). 1894 wurde er mit J. Brahms bekannt. 1895 übersiedelte E. nach Paris, um u. a. bei Jules Massenet weiterzustudieren. 1900 begann von dort aus seine weltumspannende Virtuosenlaufbahn. Bis 1947 lebte er zeitweise auch noch in Rumänien. Er stiftete den E.-Kompositionspreis.
Ehrungen
- Mitglied der Rumänischen Akademie 1931
- Auswärtiges Mitglied des französischen Instituts (als Nachfolger von César Cui) 1936
Werke
Oper Oedipe; 5 Symphonien; Violinkonzert; Kammermusik; Klavierwerke.
Literatur
- G. E. [Catalogue des Œuvres] 1994
- NGroveD 8 (2001)
- Czeike 2 (1993)
- MGG 6 (2001, mit WV)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Enescu (Enesco), George (Georges)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000208c5 (abgerufen am )
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