Elsner, Toni

* 23.6.1920 Zuckmantel/Sudetenland (Zlate Hory/CZ), † 30.4.1984 Plombières/B

Geiger, Komponist

Als Kind Übersiedlung nach Wien, Mitglied der Wiener Sängerknaben. Ausbildung an der Wiener MAkad. (1938 Staatsprüfung). 1946 Kapellmeister-Prüfung am Bruckner-Konservatorium Linz. 1947–49 Geiger im Orchester A. Baldsiefen, anschließend selbständig tätig. Diverse Engagements in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südafrika und Japan, zuletzt in den Niederlanden und Belgien. Begann 1955 mit der Veröffentlichung seiner teils selbst getexteten Kompositionen. Arbeitete dann als Schrammelmusiker (in diversen Besetzungen) und setzte sich in den Niederlanden für das Wienerlied ein.

Ehrungen

  • Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich
  • diverse Preise bei Kompositionswettbewerben
  • Medaillen und Plaketten von verschiedener Wienerlied-Vereinigungen

Werke

ca. 450 Wienerlieder (Ja, mir Weana, Im Leben wird’s immer a Umleitung gebn), Tanz- und U-Musik (u. a. Kleine ländliche Suite, Österreich-Marsch, Es ist niemals zu spät, Wien, das ist Musik, Servus mein Wien, Ein echter Wiener ist bald eine Rarität); Konzertwalzer Rosemarie.

Literatur

  • Lang 1974 u. 1986
  • Hauenstein 1976 u. 1979

Autorin

  • Andrea Harrandt

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Art. „Elsner, Toni“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cc9c (abgerufen am )

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