Schulbesuch und Chorknabe im Stift Kremsmünster. Schüler von E. Hysel in Graz. Erster Auftritt mit 9 Jahren, spielte 1836 in Wien. War ab 1842 Konzertmeister und Geigenlehrer in Salzburg, von wo aus er ausgedehnte Konzertreisen unternahm: 1844/45 Schweiz, Frankreich, Norditalien, 1850 Paris, 1851 Spanien, 1854 Dresden/D, 1855 Frankfurt/D, Paris (gemeinsames Konzert mit J. Joachim), London, 1858 Danzig (Gdansk/PL), Hannover/D. Komponierte zahlreiche, heute vergessene Salonkompositionen für Geige.
Werke
Steirische Weisen op. 3, Sérenade aus „Don Juan“ op. 6, Rhapsodie hongroise op. 9, Valse diabolique op. 10; Konzert-Etüden.
Literatur
- ÖBL 1 (1957)
- StMl 1962–66
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- A. Reichel, Zur Erinnerung an L. E. 1864
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Eller, Louis (Ludwig)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001fde3 (abgerufen am )
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