Nach seiner Ausbildung u. a. bei S. Thalberg und S. Sechter führte E. bis 1862 ein unruhiges Leben mit Engagement bzw. Anstellungen in Bukarest, Hannover/D, Wiesbaden/D, Frankfurt/D und London, bis er sich in Berlin als Klavierlehrer (1864–72 und 1886–92 am Sternschen Konservatorium) und Journalist niederließ. 1885 wurde E. Prof. am Wiener Konservatorium der GdM. Bekannt wurde E. durch seine klavierpädagogischen Schriften.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1875
Werke
Klaviermusik.
Schriften
- Schlaglichter und Schlagschatten aus der Musikwelt 1872
- Wie übt man am Klavier? 1879
- Wagner’sche Kunst und wahres Christentum 1888
- Dreissig Jahre Künstlerleben 1893 [Autobiographie]
- Modernes Musikleben 1895
Literatur
- NGroveD 8 (2001)
- MGG 6 (2001)
- ÖBL 1 (1957)
- A. Ehrlich (Hg.), Berühmte Klavierspieler der Vergangenheit und Gegenwart 1893
Abbildungen
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Ehrlich, Karl Heinrich Alfred“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cc74 (abgerufen am )
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