Der Enkel von S. Sechter war nach seinem Studium in Graz (Harmonielehre bei A. Seydler) bis 1886 dort als Volksschullehrer tätig, wechselte dann nach Wien, wo er sich neben seinem Unterricht an einer Bürgerschule intensiv seinem kompositorischen Schaffen widmete. Seine orchesterbegleiteten Chorwerke sind meist groß dimensioniert, die Libretti seiner Opern stammten ausnahmslos von ihm selbst.
Werke
Chorwerke (Deutsche Seele – Deutsches Lied, Österreichisches Helden-Requiem, Das Hohelied der Arbeit), Opern (u. a. Frau Holda [UA Volksoper Wien 14.4.1908], Der Pate des Todes), Singspiel Anne Marie (T: F. Löhner, UA 1.11.1917 Ronacher), Lieder.
Literatur
- Czeike 2 (1993)
- StMl 1962–66
- E. Mann et al. (Hg.), Deutschlands, Österreich-Ungarns u. der Schweiz Musiker in Wort u. Bild 1 (1909/10) [Foto]
- Deutschlands, Österreich-Ungarns u. der Schweiz Gelehrte, Künstler u. Schriftsteller in Wort u. Bild 2 (1910)
- Stieger II/1 (1977)
- V. Keldorfer in E. Bild (Hg.), [Fs.] Der Niederösterr. Sängerbund 1863–1913, 1913
- Radio Wien 17.11.1933, 3
Abbildungen
Autor:innen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
13.8.2021Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Egger, Max“ (13.8.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cc65 (abgerufen am )
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