Sohn des Landwirts und Kirchenmusikers Ignaz E., der ihm den ersten Musikunterricht erteilte. Besuchte landwirtschaftliche Schulen (Poysdorf, Feldsberg [Valtice/Cz]) und die Infanterie-Kadettenschule in Wien, privater Musikunterricht; bis 1919 aktiver Offizier; betätigte sich dann als Musikschriftsteller und setzte sich v. a. für ein vom ihm erbautes neuartiges Zitherinstrument ("Sirenenlaute") mit 12-16 Griffsaiten und 38 Freisaiten ein sowie für eine Reform der Notenschrift (Notationen) mit dem Ziel, jeder der zwölf Noten einen eigenen Platz im Liniensystem und einen eigenen Namen zu geben.
Schriften
- Die Wahrheit über die Zither [1923]
- Zur Reform unserer Notenschrift, in Wiener Zither-Zeitung 38/2 (1927)
- Einfachste Notenschrift, Klaviatur und Musiklehre auf Grund der akustisch-temperierten chromatischen Tonkette 1928
- ungedruckt: Schule für Intelligenzzither (Sirenenlaute).
Literatur
- ÖBL 1 (1957)
- Müller-Asow 1929
- F-A 1 (1936)
- K. Schnürl in W. Jauk et al. (Hg.), [Fs.] R. Flotzinger 1999
Autor
- Karl Schnürl
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Karl Schnürl, Art. „Edlmann, Leopold“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cc5a (abgerufen am )
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