Studierte Jus in Wien, später in Innsbruck, wo er auch als Sänger und Chormeister des Akademischen Gesangvereins und Mitglied des Passy-Quartetts wirkte. Nach Anstellungen am Linzer Landesgericht und in der Wiener Polizeidirektion ließ er sich 1894–97 am Konservatorium der GdM ausbilden (Gesang bei F. Mancio und Jos. Gänsbacher, dramatische Darstellung bei August Stoll, Komposition bei R. Fuchs), debütierte in Wiesbaden/D und sang dann 1899–1907 in Bremen/D, Leipzig/D und Mannheim/D; besonders gerühmt im hohen Tenorfach (Postillon von Lonjumeau, Alessandro Stradella, aber auch Manrico im Trovatore). In Bremen gründete E. 1907 das Traun-Konservatorium für Musik und darstellende Kunst, das er wie auch die Kaufmännische Liedertafel (seit 1912) bis zu seinem Tod leitete.
Werke
Lieder.
Literatur
- K-R 1997 (Traun)
- ÖBL 1 (1957)
- Kosch 1 (1953)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Edlbacher (Edelbacher), Maximilian Josef Augustin (Pseud. Max Traun)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001fdd1 (abgerufen am )
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