Zur Herkunft und Ausbildung D.s ist nichts bekannt. Ca. 1772/73 ist er im Rahmen von Trauzeugenschaften als Cantor (Schulgehilfe) in Windischgarsten/OÖ genannt. Im Jahr 1788 belegen ihn Rechnungen als Violinist im Stift Spital am Pyhrn, wo er 1799 als Wirtschaftsverwalter des Stiftes („Stifts-Schaffner“) Elisabeth Hirisch heiratete. Das Paar hatte drei Kinder, bei der Taufe des jüngsten wird D. als „Stift Musikus“ bezeichnet. Beim Tod seiner Frau 1808 erscheint er als „Stiftsschaffner“ und Musiker. D. starb als „Kanzlyschreiber bey der k. k. Religionsfonds Herrschaft Spital“.
Literatur
- A. Lindner, Musikpflege in den oberösterr. Stiften 2008, 351f
- Trauungsbuch der Pfarre Windischgarsten 1760–81, pag. 119
- Trauungsbuch 1766–1805 der Pfarre Spital am Pyhrn, fol. 50
- Taufbuch 1767–1805 der Pfarre Spital am Pyhrn, fol. 119, 123, 128
- Sterbebuch 1805–74 der Pfarre Spital am Pyhrn, fol. 15 u. 48
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
31.1.2023Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Dorner, Johann Gottfried“ (31.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003e0435 (abgerufen am )
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