Donath, Gustav

* 2.9.1878 Leoben/St, † 3.1.1965 Wien

Bibliothekar, Komponist

1888 Übersiedlung von Leoben nach Brünn, erster Musikunterricht und ab 1897 Jusstudium. 1899–1904 Ausbildung am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde und an der Univ. Wien (Musikwissenschaft, Dr. phil. 1904). Korrepetitor am Stadttheater Nürnberg/D, 1906 Sekretär des Konzertvereins in Wien, 1907 im Konzertbüro Gutmann in München. 1909–38 und 1945–48 Bibliothekar der Musikakademie in Wien, deren Bibliothek und Notenarchiv er begründete. 1947–65 Mitglied der Leitenden Kommission der DTÖ. Kompositionsunterricht bei J. Marx. Vorlesungen an der MAkad. In seinen Kompositionen versuchte er die Bindung zwischen Kunstmusik und Laienmusizieren wieder herzustellen. War auch als Zeichner, Aquarellist und Dichter tätig.

Ehrungen

Werke

Werke für Kl., Trios (s. Abb.), Quartette; Volksliedbearbeitungen für das Österreichische Liederbuch (1924–33); Kantate Maria durch ein Dornwald ging.– Nachlass ÖNB Wien.

Schriften

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Andrea Harrandt

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Art. „Donath, Gustav“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cbe7 (abgerufen am )

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