1888 Übersiedlung von Leoben nach Brünn, erster Musikunterricht und ab 1897 Jusstudium. 1899–1904 Ausbildung am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde und an der Univ. Wien (Musikwissenschaft, Dr. phil. 1904). Korrepetitor am Stadttheater Nürnberg/D, 1906 Sekretär des Konzertvereins in Wien, 1907 im Konzertbüro Gutmann in München. 1909–38 und 1945–48 Bibliothekar der Musikakademie in Wien, deren Bibliothek und Notenarchiv er begründete. 1947–65 Mitglied der Leitenden Kommission der DTÖ. Kompositionsunterricht bei J. Marx. Vorlesungen an der MAkad. In seinen Kompositionen versuchte er die Bindung zwischen Kunstmusik und Laienmusizieren wieder herzustellen. War auch als Zeichner, Aquarellist und Dichter tätig.
Ehrungen
- Hofrat 1948
- Ehrenmitglied des Steirischen Tonkünstlerbundes 1960
Werke
Werke für Kl., Trios (s. Abb.), Quartette; Volksliedbearbeitungen für das Österreichische Liederbuch (1924–33); Kantate Maria durch ein Dornwald ging.– Nachlass ÖNB Wien.
Schriften
- F. L. Gassmann als Opernkomponist , Diss. Wien 1904
- Arbeiten zu musikpsychologischen Problemen
Literatur
- Czeike 2 (1993)
- StMl 1962–66
- W. Suppan in Mitt. d. Steir. Tonkünstlerbundes 2 (1960)
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Donath, Gustav“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cbe7 (abgerufen am )
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