Ausbildung in Warschau und an der MHsch. Krakau. Pädagogische Tätigkeit in Krakau und Warschau, 1954–69 Generalsekretär des polnischen Komponistenverbandes, Mitbegründer des Festivals Warschauer Herbst. 1975 Gastprofessur an der Musikhochschule Graz, ab 1976 Professur, ab 1979 Leiter der Abteilung für Komposition, Musiktheorie und Dirigentenausbildung. Als Komponist experimentierte er mit seriellen Techniken und befasste sich mit elektronischer Musik und der Übertragung dieser Erfahrungen auf Instrumentalwerke.
Gedenkstätten
- Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis und Andrzej-Dobrowolski-Kompositionsstipendium des Landes Steiermark seit 1998
Ehrungen
- div. polnische Preise
- Johann Joseph Fux-Preis des Landes Steiermark 1990
Werke
Elektronische und Instrumentalmusik für Trick-, Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme sowie Theatermusiken; Lieder, Orchesterwerke (WV in MaÖ 1997).
Schriften
- Didaktik der Harmonielehre in MSch.n des zweiten Grades 1967
- Schwierigkeiten der Formenlehre neuer Musik in [Kgr.-Ber.]1. Internationaler Kongreß für Musiktheorie 1971, 1972
- Der Einfluß des Festivals Warschauer Herbst auf die Entwicklung des Musiklebens in Polen in Neue Musik und Festival 1973
Literatur
- NGroveD 7 (2001)
- MGG 5 (2001)
- MaÖ 1979
- Goertz 1989
- C. Neunteufl, Komponieren im 20. Jh., Dipl.arb. Graz 1983
- www.politik.steiermark.at (10/2020)
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
8.10.2020Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Dobrowolski, Andrzej“ (8.10.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cbd4 (abgerufen am )
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