1741–50 Theorbist an den Höfen von Berlin und Stuttgart/D. Lebte ab 1770 in Wien und bezeichnete sich selbst als „Rath und erster Secretär der kaiserl. Franciscinischen Akademie der freyen Künste und Wissenschaften“; gab 1770/71 und 1773 die Zeitschrift Der musikalische Dilettant heraus und in weiterer Folge Kompositionslehren bzw. Anleitungen zum Selbststudium.
Schriften
- General-Bass in drey Accorden 1756
- Der musikalische Dilettant 1770–1773 [Zs.]
- Beweis, dass die gottesdienstliche Musik von den allerältesten Zeiten an unter allen Völkern des Erdbodens fortgewähret und auch in Ewigkeit dauern werde 1782
- Anleitung zur Erfindung der Melodie und ihrer Fortsetzung 1797
Literatur
- MGG 5 (2001)
- NGroveD 7 (2001)
- Czeike 1 (1992)
- M. Karbaum, Das theoretische Werk J. F. D., Diss. Wien 1969
- MGÖ 2 (1995)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Daube, Johann Friedrich“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cb69 (abgerufen am )
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