Lernte zuerst einen kaufmännischen Beruf und wechselte erst später in eine professionelle Sängerlaufbahn. Gesangsstudium am Konservatorium der Stadt Wien. Ab 1958 Engagements im Chor, 1962 dann Solist der Volksoper Wien. Im Anschluss zahlreiche Auftritte an renommierten Häusern (u. a. Mailänder Scala, Staatsoper München und Hamburg/D, Teatro Colon de Buenos Aires), Fernsehauftritte und Tonträgeraufnahmen. Ab 1973 Sänger der Wiener Staatsoper; zahlreiche Gastspiele. D. wurde als Interpret lyrischer Rollen (Tamino, Werther, Wilhelm Meister) und des Operettenfaches bekannt; zahlreiche Platten- und CD-Aufnahmen.
Ehrungen
- Kammersänger
- Ehrenmitglied der Wiener Volksoper 1984
- Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse 1985
- Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1998
Literatur
- K-R 1997
- NGroveDO 1 (1992)
- ÖL 1 (1995)
- www.volksoper.at (4/2011)
- www.wikipedia.org (4/2011)
Autor:innen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
8.7.2011Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Dallapozza, Adolf“ (8.7.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cb56 (abgerufen am )
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