Erste Bekanntschaft mit Rock’n’Roll 1960 durch den Film Gold aus heißer Kehle mit Elvis Presley, woraufhin er autodidaktisch dessen Gesangsstil, Aussprache sowie Gitarrespiel zu erlernen begann. Erster Auftritt am 17.10.1964 mit mäßigem Erfolg. Ende der 1960er Jahre erster Kontakt mit authentischen Blues- und Boogieaufnahmen, deren Stil sich C. rasch anzueignen begann. In den 1980er Jahren widmete er sich verstärkt auch dem Rockabilly. Gilt als Gründerfigur der österreichischen Bluesszene, hat aber auch internationale Anerkennung gefunden. Stilistisch ist C., der sowohl solo als auch mit Begleitmusikern (häufig mit Harry Hudson [Schlagzeug], Mike Jerry [Bass], Charlie Lloyd [Piano]) musiziert, primär dem mit akustischen Instrumenten gespielten traditionellen Blues verpflichtet.
Ehrungen
- Goldene Kulturmedaille der Stadt Bad Ischl 2005
- Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien 2006
Werke
Working Man Blues 1970; Slide Guitar Foolin' 1973; Hard Rock Blues 1976; Memphis 1954 1984; A Legendary White Face in Blues 1986; On the Road to Rock & Roll 1986; Twenty Five Blues Years 1989; Victrola Blues 1993; The White King of the Black Blues 1995; Down In The Boogie Alley 1999; The Country Blues 2001; The Birmingham Jam 2005; The Barrelhouse Man 2008; A. C.: Pioneer And Legend 2009.
Literatur
- Blues Life. Deutschsprachiges Bluesmagazin, hg. v. Fritz Svacina/ W. Osterbauer (Wien 1978–95, mehrfach leicht abgewandelter Titel, auch unter Blues Life Journal, hg. v. Franziska Svacina)
- E. Weiss in W. Gröbchen (Hg.), Heimspiel 1995
- http://www.blues.at/alcook/index.htm (2/2008)
- www.alcook.at (4/2011)
Autoren
- Peter Stachel
- Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
8.7.2011Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Peter Stachel, Art. „Cook, Al (eig. Koch, Alois)“ (8.7.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cb20 (abgerufen am )
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