Codex Rost

Sammelhandschrift, enthaltend 157 Sonaten oder sonatenähnliche Stücke für Violine des 17. Jh.s

Angelegt durch Franz Rost ab ca. 1660 auf Anregung des Markgrafen von Baden-Baden. Der C. R. besteht aus zwei Violin- und einer Organo-Stimme und kam 1726 an die Bibliothèque Royale in Paris (heute MS Rés. Vm7653 der F-Pn). Da der C. R. neben anonymen Hss. aus dem österreichischen Raum Werke von 15 Komponisten aus dem Kreis der Hofmusikkapelle enthält (J. H. Schmelzer, J. J. Fux, A. Bertalli, G. Valentini u. a.), zählt er zu den bedeutendsten Quellen für die Instrumentalmusik im süddeutsch-österreichischen Raum des 17. Jh.s. (Barock).

Literatur

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Codex Rost“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cb02 (abgerufen am )

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