Angelegt durch Franz Rost ab ca. 1660 auf Anregung des Markgrafen von Baden-Baden. Der C. R. besteht aus zwei Violin- und einer Organo-Stimme und kam 1726 an die Bibliothèque Royale in Paris (heute MS Rés. Vm7653 der F-Pn). Da der C. R. neben anonymen Hss. aus dem österreichischen Raum Werke von 15 Komponisten aus dem Kreis der Hofmusikkapelle enthält (J. H. Schmelzer, J. J. Fux, A. Bertalli, G. Valentini u. a.), zählt er zu den bedeutendsten Quellen für die Instrumentalmusik im süddeutsch-österreichischen Raum des 17. Jh.s. (Barock).
Literatur
- M. A. Eddy, The C. R. and its music 1985
- MGG 11 (1963; Rost, Franz)
- NGroveD 21 (2001) [Rost, Franz]
- H. J. Moser in H. v. Zingerle (Hg.), [Fs.] W. Fischer 1956
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Codex Rost“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cb02 (abgerufen am )
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