Lebte ab 1702 als „Universitätischer Buch- und Kunsthandler“ in Wien (Geschäftslokal am Kohlmarkt). Obwohl Ch. nicht im Wienerischen Diarium inserierte, ist ein Sortimentkatalog erhalten, der zahlreiche Musikalien enthält (wiedergegeben bei Gericke): v. a. Musiklehrbücher, aber auch Lauten- und Violinmusik. Nach Ch.s Tod heiratete seine Witwe den Buchhandlungsbediensteten Jakob Friedrich Nudow (Nudowisch- vorhin Ch.sche Buchhandlung).
Literatur
- H. Gericke, Der Wiener Musikalienhandel von 1700 bis 1778, 1960
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Christophori, Johann Michael“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001caeb (abgerufen am )
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